Titel

Shania Yara - Ein geheimnisvoller Traum in Kanada

Leseprobe

Urheber
Mark Vollmer

Paperback / Hardcover /  Ebook

Verlag
Tredition / Tredition / Tredition
Bindung
Paperback, E-Book und Hardcover
Seitenzahl / Dateigröße
236 / ? KB
Sprache 
Deutsch
Format
13,5 x 21,5 cm / Alle
ISBN / ASIN
978-3-7439-0952-6 / 978-3-7439-0953-3 / 978-3-7434-2005-7
Preis
€ 11,95 (je nach Anbieter zzgl. Porto) / € 18,95 (je nach Anbieter zzgl. Porto) / € 4,99

Internet
www.markvollmer.com

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Die Ehe des Schweizer Banker Mark Vollmer geht unerwartet in die Brüche.
Dann verliert er auch noch seinen Job und damit jeglichen Boden unter seinen Füssen. Wie ein Blatt im Wind lässt er sich treiben und findet sich schliesslich in den Weiten Kanadas auf dem Weg zu sich selbst wieder.
Er bleibt in einem kleinen Dorf hängen, das direkt an einem Indianerreservat liegt. Durch  Zufall stösst er auf ein verlassenes  Grundstück, das ihn sofort in seinen Bann schlägt.

Dieses Gebiet, das den Ureinwohnern Kanadas einst geraubt wurde, zieht ihn in eine Geschichte hinein, die sein Leben verändern soll.

Schicksalsschläge können ein Aufbruch zu neuen Ufern sein; Respekt und Vertrauen sind die einzigen Körner im fruchtbaren Boden der zwischenmenschlichen Beziehungen - eine daraus entstandene Liebe kann Berge versetzen.
Die Gemeinschaft braucht zum überleben die uneingeschränkte gegenseitige Hilfe, eine der edelsten Pflichten des Menschen, denn nur die Natur setzt wahre Grenzen; wir sollten sie verstehen lernen.


Leseprobe

...Die warme Sonne und das knisternde Feuer übten einen so beruhigenden Einfluss auf mich aus, dass ich einschlief. In meinem Traum befand ich mich mitten in einem fürchterlichen Kampf zwischen Weissen und Indianern. Es roch nach Pulverdampf und verbrannten Leibern. Fürchterliche Schreie der Sterbenden und Verletzten, wildes Schlachtengetümmel und das laute Donnern der Kanonen und Gewehre dominierten das Geschehen. Der Kampf war jedoch einseitig: Gewehre und Kanonen gegen Pfeile, Säbel gegen Messer, Hinterlist gegen Mut sorgten für ein schnelles Ende dieses Massakers. Viele tote Indianer lagen herum und wurden von den nachrückenden Trappern, Goldsuchern und Glücksrittern gefleddert, mit üblen Schimpfworten eingedeckt und bespuckt. Diese mörderische Nachhut zeigte kein Erbarmen und tötete die Verwundeten mit einem Pistolenschuss oder durchtrennte ihnen kurzerhand mit dem Messer die Kehlen. Die wenigen verzweifelten Überlebenden sammelten sich und rannten unter der Führung eines jungen Häuptlings nun auf mich zu. In ihren Gesichtern konnte ich keine feindlichen Absichten erkennen. Der Häuptling sagte unter Aufbietung seiner letzten Kraft - ich sah, dass er an der linken Seite stark blutete - zu mir: »Ich bin Schwarzer Elch und bitte dich um Schutz für meine Brüder.« Urplötzlich erwachte ich. Es war inzwischen sehr kühl geworden. Das Feuer glomm nur noch, alles Holz war niedergebrannt. Die wärmenden Sonnenstrahlen waren ebenso hinter den Bergen verschwunden. Am Himmel zeigten sich die ersten Anzeichen der einbrechenden Nacht. Für eine Rückkehr nach Stockton schien es mir zu spät zu sein, deshalb beschloss ich die Nacht in Russell Creek zu verbringen.

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